Feb

In diesem Blog geht es um die Restauration eines Fachwerkhauses erbaut im Jahre 1816. Um genauere Informationen zum Blog und zum Fachwerkhaus zu erhalten, klicken Sie bitte oben in der Hauptnavigation den Punkt “über”. Der Kern von Fachwerk-Suedpfalz ist das Bautagebuch. Um es von Beginn an zu lesen, bzw. die Bilder chronologisch zu durchforsten, klicken Sie bitte folgenden Link:
» zum Start des Bautagebuchs
Ansonsten freuen wir uns, wenn Sie auf dieser Seite ein wenig verweilen und die Beiträge interessant finden. Etwa weil Sie selbst ein Fachwerkhaus besitzen oder einfach nur an der ökologischen und restauratorischen Bausanierung interessiert sind. Teilen Sie uns doch Ihre Meinung im Gästebuch mit oder verfassen Sie alternativ dazu einen Kommentar zu einem bestimmten Artikel.
Um automatisch darauf hingewiesen zu werden, wenn es etwas Neues auf Fachwerk-Südpfalz gibt, können Sie den RSS-Feed der Beiträge und/oder der Kommentare abonnieren. Sie finden die Links im Menü auf der rechten Seite.
Viel Spaß
Jul
Gestern entdeckte ich ein Projekt im Internet, welches ich mehr als faszinierend finde. Ich liebe alte mittelalterliche Bauwerke und möchte beim Besuch beipielsweise einer der vielen pfälzischen Burgen förmlich die Geschichte der Bauwerke versuchen zu fühlen (zugegebenermaßen etwas pathetisch formuliert :)). So mancher zeigte mir da in Gedanken schon den Vogel, wenn ich eine 1000-jährige Wand oder eine ebenso alte, abgetretene Sandsteinstufe eine Minute lang befühlte :-). Gleiches gilt natürlich für schöne historische Fachwerkhäuser. (weiterlesen…)
Jul
Die hier beschriebene Arbeit erstreckte sich auf einen Zeitraum von etwa vier Wochen. Zu Anfang war der Dachstuhl noch nicht da, sodass wir Luft und Raum hatten für anderweitige, deswegen aber nicht minder wichtige Arbeiten. Dach und sämtliche Zwischenwände mussten fertig sein, bevor mit den Elektro- und Heizungsarbeiten begonnen werden konnte. Also begaben wir uns daran, die Zwischenwände im EG der ehemaligen Scheune, oder anders ausgedrückt, im Kuhstall :), zu erstellen. (weiterlesen…)
Jun
Anfang Mai 2010 zeigte der Kalender schon wieder an. Heute wurde der Blindboden in die Nuten der Deckenbalken eingeschlagen. Hierzu wurden die sägerauhen Bretter auf das jeweilige Maß abgelängt und an beiden Enden spitz zugesägt. Vielmehr Erklärungen (weiterlesen…)
Mai
Heute, es war der 08. Mai 2010, machten wir uns daran, die Deckenbalken ihrer endgültigen Lage entsprechend auszurichten und sie dann zu befestigen. Letzteres sollte auf der einen Seite anhand der in den Beton des Ringankers eingesteckten Dollen, auf der anderen Seite mit Betondübeln erfolgen.
Zunächst wurde die Eichenbalken so ausgerichtet, (weiterlesen…)
Mai
Nun war es endlich soweit. Seit April 2008 liegen sie in unserem Hof. Fein säuberlich gelagert. Die Rede ist von den 260 Jahre alten, sieben Meter langen Eichendeckenbalken, die wir vom Rückbau des Fachwerkhauses in Kandel von 1750 gewonnen hatten. Das neue Dach war bestellt. Jetzt musste nur noch die Balkenlage über das Bad, repektive den Flur verbracht werden. (weiterlesen…)
Mai
Der Ringanker war getrocknet und die Fachwerkwand stand. Jetzt war es an der Zeit, den Giebel des Scheunenanbaus wieder hoch zu ziehen. Wir entschieden uns nach langem hin und her dazu, im Giebel ein halbrundes Fenster einzubauen, um in diesem Raum unter dem Dach etwas Licht zu haben, wenn die Scheune einmal zu Wohnraum umfunktioniert werden würde. Ausnahmsweise (weiterlesen…)
Mai
Einer der nächsten Schritte sollte sein, die sieben Meter langen Eichendeckenbalken auf den neuen Ringanker zu verbringen. Zuvor bedurfte es aber noch der Erstellung der Fachwerkwand zwischen Bad und Flur, da auf ihr die Deckenbalken später ruhen sollten. Im Ausgangszustand befand sich an dieser Stelle eine 11,5er Porotonsteinwand. (weiterlesen…)
Mai
Mitte April 2010. Alle Fehlstellen in der Wand waren neu ausgemauert und der “Grundstein” für den stabilisierenden Ringanker war gelegt. Das Einschalen des selben war, wie erwartet, wesentlich mehr Arbeit, als ihn zu betonieren. Am Abend vor dem Betonieren wurden die Stahlkörbe noch gebunden und in die zwischenzeitlich fertig gestellte Schalung eingebracht. (weiterlesen…)
Mrz
Es war nun Anfang März 2010. Der letzte größere “Abriss” auf der Baustelle stand an. Das Dach über dem Bad sollte erneuert werden, da die Sprengwerke und Sparren sehr angegriffen waren. Es war auf der einen Seite mit uralten Biberschwänzen einfach gedeckt und mit Schindeln ausgesteckt. Einige davon waren anscheinend schon Jahre gebrochen und wurden nicht ausgetauscht, so dass (weiterlesen…)
Mrz
Da das mildere Wetter in den ersten 2,5 Monaten im Jahr 2010 schlicht und ergreifend abgesagt war, beschlossen wir eben weiter abzureißen. Mittlerweile konnten wir das ja nach knapp drei Jahren auf dieser Baustelle recht gut. Da das Dach über dem Bad (Backsteinanbau, dem Fachwerkhaus angegliedert) aufgrund Undichtigkeiten, maroden Sparren und Bundwerken sowieso erneuert werden musste, beschlossen wir, die vor 20 Jahren eingebrachte Kantholzdecke ebenfalls komplett zu entfernen. Also erst einmal Feuchtraumpanelen bzw. Rigips, Folie und Steinwolle runterreißen und für viel Geld zumindest die letztere als Sondermüll entsorgen. (weiterlesen…)


